Reisebericht Indien - 01. November bis 27. November 2007 -

Besuchte Städte im Bundesstaat Rajasthan: Delhi, Agra, Keoladeo Ghana Nationalpark (Bharatpur), Ranthambore-Nationalpark (Sawai Madhopur), Jaipur, Fort Amber und Pushkar

 

Flagge von Indien

Red Fort in Delhi

Palast der Winde in Jaipur

Fort Amber


Meine Fotogalerien aus Indien 2007:

Delhi und Sultanpur Bird Sanctuary:

Agra:

Bharatpur - Keoladeo Ghana National Park:

Sawai Madhopur - Ranthambore Nationalpark

Jaipur:

Pushkar:

Impressionen aus Indien:

Volker am Taj Mahal

Taj Mahal

Winni am Taj Mahal

Mein kleines Reisetagebuch:

01. November 2007

 

Anfahrt mit Auto, Zug und Flugzeug
Gegen 9 Uhr kam Biggi und holte mich ab, um mich zum Bahnhof zu bringen. Abfahrt um 9.15 Uhr und in Havixbeck stieg Volker Giehr (mein Mitfahrer) ein. Beim Einchecken am Flugplatz Frankfurt haben wir fast bis zum Schluß gewartet. Ich musste meinen kleinen Rucksack öffnen und er wurde kontrolliert. Anschließend dauerte die Gepäckkontrolle sehr lange. Mit etwas Verspätung flogen wir ab. Spät in der Nacht gab es einen riesen Radau. Ein Holländer hatte entweder zu viel Alkohol getrunken oder er war berauscht. Ein Deutscher griff hier beherzt ein und regelte die Sache. Mit wenig Verspätung kamen wir gegen 5 Uhr morgens in Delhi an.

02. November 2007

Ankunft in Delhi
Fast zwei Stunden mussten wir auf unser Gepäck warten. Von einem Taxifahrer wurden wir empfangen und er brachte uns zum Hotel Namaskar in der Altstadt von Delhi. Das Hotel hatten wir über das Internet schon gebucht. Sie zeigten uns ein kleineres Zimmer für 350 Rp. Das große Zimmer war noch nicht frei. Bis 12 Uhr wanderten wir durch das Basarviertel und schauten uns auch noch andere Zimmer an. Vorher nahmen wir ein Frühstück auf der Dachterrasse vom Hotel Anoop ein. Hier war ich vor fast acht Jahren schon mal. Über uns kreisten über 10 Milane. Wir aßen ein spanisches Omlett. Im Hotel Relax tranken wir auch noch eine Cola und Volker schaute sich dort noch ein Zimmer an. Volker war vom Zimmer im Hotel Relax aber ganz angetan. Hatte aber den dreifachen Preis. Anschließend fuhren mir mit einem Tuk-Tuk zu einem Reisebüro um eine Bahnkarte zu buchen. Hier wollten sie uns aber eine Reise verkaufen. Verärgert verliesen wir das Büro und gingen zu einem anderen Reisebüro. Nach langem hin und her bekamen wir eine Karte, wobei sie uns vorher auch noch eine Reise andrehen wollten. Bahnticket nach Agrar für 200 Rp gekauft. Ausklang des Tages im Hotel Metropolis mit einem Bier.

Tipp Taxifahrt vom Flugplatz aus nach Delhi: Die Taxifahrt vom Flugplatz nach Delhi sollte nicht mehr als 400 Rupien kosten. Lassen Sie sich nicht auf mehr ein. Oft werden Touristen bereits hier übers Ohr gehauen. Die Taxifahrer sagen, dass in der Nähe des Hotels eine Bombe gezündet wurde oder ähnliche Lügen. Die Taxifahrer bringen Sie sonst in irgendein teures Hotel und kassieren dann selber eine saftige Provision. Dieses habe ich selber im Jahr 2000 erlebt.
>Homepage Hotel Namaskar<

03. November 2007

Besuch des Sultanpur Bird Sanctuary-Schutzgebiet (etwa 46 km von Delhi)
Frühstück im Hotel Relax. Danach packten wir unsere Koffer und bezahlten 400 Rp für die Fahrt vom Flugplatz, 400 Rp. für das Zimmer und 300 Rp für das kleine Zimmer, da wir erst am frühen Morgen angekommen sind. Der Hotelbesitzer musste das Zimmer für uns drei halten. Mit dem Koffer an die Straßentoilette (Urinalgasse) vorbei. Nase zu und durch und wir nahmen ein Zimmer im Hotel Relax für 1.000 Rp. Frühstück im Relax. Dann wollten wir zum Sultanpur Bird Sanctuary-Schutzgebiet. Gegen 10.30 Uhr kam das Taxi. Wir fuhren fast zwei Stunden. Nach langem hin und her fand der Taxifahrer das Schutzgebiet (etwa 46 km von Delhi, Eintritt 40 Rp). Wir machten eine kleine Wanderung und bekamen doch recht bald Hunger. Zurück in einem kleinen Restaurant und dort aßen wir zwei Hähnchenteile und dazu ein Bier. Anschließend wanderten wir einige Stunden durch den Park. Viele Vögel, Sambalhirsche und Nilgau-Antilopen konnten wir beobachten. Kurz vor 17 Uhr stiegen wir noch auf einem Hochstand von wo man einen herrlichen Überblick hatte. Kurz vor 17 Uhr schloß der Park. Zurück fuhren wir 1 1/2 Stunden durch eine starken Verkehr. Abendessen im Metropolis.

Tipp Sultanpur Bird Sanctuary: Das Schutzgebiet liegt etwa 46 km von Delhi entfernt. Die beste Zeit zu einem Besuch des 143 qkm großem Gebietes ist von Dezember bis Januar, da sich dann die meisten Zugvögel im Park aufhalten. Eintritt 40 Rp. Wenn man Glück hat, kann man hier auch den Saruskranich, der größte fliegende Vogel der Welt, beobachten. Hübsche Wanderwege erschießen das 35 Kilometer großes Gebiet. Auf einer Insel im See (jbeel) büteten während unseres Besuches eine große Kolonie von Buntstörchen. Von den vielen Hochsitzen (machans) lässt sich die Vogelwelt am See gut beobachten. Leider bekommt man über dieses Gebiet wenig Informationsmaterial. Der Park schließt um 17 Uhr. Da der Keoladeo-Nationalpark im Jahr 2007 nur wenig Wasser führte, ist der Sultanpur Bird Sanctuary für Ornithologen die beste Alternative zum Beobachten von Vögeln.


04. November 2007

Stadtbummel in Delhi - Volkers Geburtstag
Frühstück im Hotel Anoop auf der schönen Dachterrasse. Mit einer Rikscha ging es ein Teil der Strecke bis zum Red Fort. Einen weiteren Teil mussten wir laufen und hatten eine Diskussion mit dem Rikschafahrer. Besuch einiger Basare, viele Menschen, Verkehr und Lärm begleiteten uns. Am Red Fort war eine lange Schlange von Menschen und wir beschlossen nicht zu warten. Besuch eines Vogelhospitals und Bummel durch das Basarviertel. Unterwegs stieß ich mit einer Rikscha zusammen und am Arm blutete es kräftig. Schön war der Gang durch die engen Gassen des Basarviertels. Nach vielem hin und her fanden wir das Restaurant Karim, ein altes Restaurant. Hier aßen wir eine Kleinigkeit. Hatte heute Durchfall und hoffte mit zwei Colas die Übel zu beseiten. Besuch der großen Moschee Jamid Masjid. Der Fotoapparat sollte 200 Rp. kosten und so gingen wir hintereinander in die Moschee ohne Kamera. Sie war zwar gewaltig, aber nichts Besonderes. Zurück zum Hotel für 50 Rp. mit einem Tuk-Tuk. Volker gab zum Geburtstag ein Abendessen im Metropolis aus.

Tipp "Red Fort" in Delhi: Touristen können am Eingang links ihr Ticket kaufen. Man muss dann nicht so lange in der Schlange stehen und kann dann mit dem Ticket schneller ins Innere des Fort gelangen.

05. November 2007

 

Fahrt nach Agra
Fünf Uhr wurden wir per Telefon geweckt. Das Frühstück stand schon vor der Tür. Um 5.30 Uhr fuhren wir mit dem Taxi duch die dunkele Nacht von Delhi. Eine halbe Stunde in schneller Fahrt zum Bahnhof. Auf einer langen Liste suchten wir auf dem Bahnsteig unsere Namen. Wir haben sie nicht gefunden. Nach vielem hin und her sahen wir, dass das Datum falsch war. Ausgestellt war das Ticket auf den 4.11. Was nun. Noch eine knappe Stunde Zeit. Ich blieb beim Gepäck und Volker lief zum Fahrkartenschalter. 6.45 Uhr und Volker kam freudestrahlend an. Er hatte es geschafft. Mit viel Mühe konnte er den Tickeverkäufer überreden und er musste für die Umbuchung noch 126 Rp. nachzahlen. Jetzt noch den Zugwagen suchen. Es war der 5. Wagen hinter der Lok. Gegen 7.45 Uhr fuhr der Zug ab. Nach fast drei Stunden erreichten wir Agra. Riesen Rummel vor dem Bahnhof. Die Tuk-Tuk-Fahrer wollten uns zum Hotel bringen. Im "Tourist Rest House" nahmen wir ein Zimmer für 600 Rp. In dem kleinen Garten aßen wir eine Kleinigkeit. Volker ging es nicht so gut. So wie ich hatte auch er Durchfall. Ich wanderte alleine Richtung Agra Fort und weiter bis zum Fluß Yamuna. In aller Ruhe und ohne Lärm schaute ich den Wäschewaschern im dreckigen Fluß zu. Die Wasserbüffel liefen schnaufend nach Hause und überall Dreck und Gestank soweit man schaute. Das Taj Mahal war im Dunst verhangen. Kurz nach 17 Uhr ging ich zurück. Der Smog wurde immer unerträglicher. Abendessen im Hotel.

 

06. November 2007

Agra - Weltkulturerbe der UNESCO - Basarbummel
Immer noch Durchfall. Zum Frühstück bestellten wir einen Reisbrei mit Bananen, aber den konnte ich nicht essen. Dann lernten wir am Nachbartisch Marianne kennen. Sie war eine Östereicherin und kam von der Mongolei über China und Nepal nach Indien. Ein Jahr Urlaub und die Reise geht fast um die ganze Welt. Reismittagessen und weiteres Plaudern über ihre und unsere Erfahrungen. Kurz nach 15 Uhr wollten wir noch eine Bank aufsuchen und Geld wechseln. Bei zwei Banken war der Computer abgeschaltet. Morgen werden wir einen neuen Versucht starten. Anschließend machten wir einen Basarbummel. Die Hauptstraße war wie immer voll mit Menschen. Es wurde erst interessanter, als wir eine kleine Seitenstraße eingebogen sind. Hier wurden wir umlagert von Kindern und netten freundlichen Menschen. Bald kamen wir an der Moschee Jami Masjid an. Dichter Verkehr - kaum ein Durchkommen. Interessant waren hier die vielen Läden mit vielen bunten Stoffen. Heimweg wieder duch die engen Straßen mit einem unbeschreibbaren Verkehr. Man konnte fast nur mit einem Mundschutz laufen. Abendessen im beleuchteten Garten.


Taj Mahal

07. November 2007

 

Agra - Besuch des Taj Mahal
Was für eine Nacht. Gegen 2 Uhr summte es um die Ohren. Mücken über Mücken. Über einer Stunde Jagd auf die Quälgeister. Über 20 Mücken wurden erschlagen. Kurz nach 6.30 Uhr weckte ich Volker. Ihm ging es immer noch nicht so gut. Toastfrühstück im Garten und anschließend fuhren wir für 30 Rp. zum Taj Mahal. Hier stand schon eine kleine Menschenschlange. Ticket 750 Rp, einschließlich einer kleinen Flasche Wasser, die wir nicht angenommen haben, da wir erst vermuteten,dass wir sie bezahlen sollten. Rucksackkontrolle am Westtor. Sie fanden mein kleines Stativ. Ich musste es in einem kleinen Raum deponieren, und zwar wurde es mit dem Namen "Germany" versehen. Der Smog war um dieser Zeit schon sehr groß. Taj Mahal im Dunst und doch wie immer beeindruckend. Viele Fotos wurden geschossen und wir sind mit vielen netten Menschen ins Gespräch gekommen. Eine Gruppe mit jungen Menschen aus dem Norden Indiens trafen wir öfters und sind immer wieder neu ins Gespräch gekommen. Zum Schluß wurden wir über 10 Male im Foto festgehalten. Pro Gruppenteilnehmer ein Foto und wir dazu. Gegen 11 Uhr schaute ich in Richtung Grabmal und es waren keine Menschen zu sehen. Da sah ich auch den Grund. Polizisten scheuchten die Besucher heraus. Der Vizepräsident war im Anmarsch und alle Besucher mussten für zwei Stunden das Taj Mahal verlassen. Im Hotel Sheela aßen wir eine Kleinigkeit und anschliessend wanderten wir über den Naturwalk (Eintritt 50 Rp.). Besuch des Agra Fort (250 Rp. Eintritt). Danach fuhren wir weiter zum kleinen Taj Mahal - Itimad-ud-Daulahs Grabmal (Eintritt 100 Rp.). Zum Sonnenuntergang fuhren wir dann noch zum anderen Ufer vom Taj Mahal. Nachdem ich einige Bilder geschossen habe ging es mit einem Tuk-Tuk durch die zugestopften Straßen zurück zum Hotel.

Tipp zum Taj Mahal: Eintritt 750 Rp. (etwa 17 Euro). Bitte kein Essen oder Getränke mitbringen. Bestes Fotowetter war so gegen 10 Uhr morgens.

08. November 2007

 

Keoladeo Ghana National Park in Bharatpur - aus einem ehemaligen Paradies wurde ein ausgetrocknetes Paradies
Mit einem Taxi (1.000 Rp.) fuhren wir Richtung Bharatpur. Nach 1 1/2 Stunden Fahrt erreichten wir die Unterkunft Falcon Guest House. Eine große Freude war es, als wir aus dem Taxi stiegen. Die Hausbesitzerin kam an und hatte mich sofort wiedererkannt. Hier habe ich vor acht Jahren auch schon gewohnt. Wie immer war sie sehr freundlich und redegewandt. Das Gästehaus hatten sie erweitert um ein Stockwerk. Wir bekamen ein schönes Zimmer mit kaltem und warmen Wasser. Ausserdem hatten wir einen kleinen Balkon, von wo aus man über die Dächer schauen konnte. Wir aßen erst einmal eine Kleinigkeit. Dann ging es zum Nationalpark. Ein Fahrrad konnte man in der Unterkunft nicht mehr mieten, da dieses nur noch am Park möglich war. Also 25 Rp. für ein Fahrrad und 200 Rp. Eintritt. Erste Beobachtung eine schwarze Kobra und etwas weiter ein Schwarznackenstorch. Auch einige Goldschakale kreuzten den Weg, aber wo war das Wasser. Fast alle Flächen waren ausgetrocknet und verbuscht. Ich war doch sehr enttäuscht. Es waren kaum noch Wasservögel zu sehen. Insgsamte 28 Arten konnten wir an diesem Tag zählen. Höhepunkt war am Abend noch ein Uhu (Indian Eagle-Owl - Bubo bubo) und eine Unterart des Steinkauzes (Spotted Owlet - Athene brama). Nach dem Abendessen gingen wir früh schlafen.

Tipp Keoladeo Nationalpark : Größe: 29 km². Lage: 55 km westlich von Agra bei Bharatpur. Die Jagd wurde Mitte der 1960er Jahre eingestellt. 1981 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt. Der Park gehört seit 1985 zu dem UNESCO - Weltnaturerbe. Zur Zeit lohnt es sich nicht den Park zu besuchen! Vor acht Jahren fand ich hier noch ein Paradies und im Jahr 2007 war es fast komplett ausgetrocknet. Die Unterkunft Falcon Guest House kann ich empfehlen.

09. November 2007

Keoladeo Ghana National Park in Bharatpur - Diwali - Feiertag in Indien - Diwalitag
Nicht so gut geschlafen. Die Erkältung machte mir zu schaffen. Auch Volkere hustete die ganze Nacht. In Ruhe im Garten auf dem Rasen gefrühstückt. Nach 10 Uhr gingen wir zum Park. Mit dem Fahrrad fuhren wir bis 18 Uhr kreuz und quer durch den Park. Überall kein Wasser zu sehen. Heute gibt es nur noch 1 % Wasserfläche im Park. Erlebnisse heute: zwei Eulenarten, Mittagessen mit einem zahmen Impala, Chamelion, Nilgau-Antilopen und am späten Abend doch noch ganz kurz zwei Saruskraniche gesehen, die wohl nach Wasser suchten. Abends begann die Puja (Gebet vor dem Hausaltar). Volker war schon unten und ich kam nach. Die Hausherrin und Volker saßen vor einem kleinen Altar, der aus Garnescha- und Lakshmifiguren bestand. Volker musste die entsprechenden Zeremonien durchführen. Anschliessend kam die Hausherrin an der Reihe. Dann bekamen wir noch einen roten Punkt auf der Stirn gedrückt und ein buntes Bändchen um die rechte Hand gebunden. Ein Glückssymbol. Dann begann das Feuerwerk auf dem Rasen. Alle Gäste erhielten dann noch eine Wunderkerze. Überall hörte man die Feuerwerkskörper knallen.

10. November 2007

 

Vogelbeobachtungen an einem kleinen See und Kanal in der Nähe des Keoladeo Ghana National Parks in Bharatpur - Diwali - Tag 2
Langsam ging die Erkältung zurück. Happy Diwali, so klang es überall. Zum Frühstück Pancake mit Bananen und Tee. Danach nahmen wir zwei Rikschas und die Fahrer zeigten uns einen großen Teich mit einigen Vögeln. Er war doch sehr verdreckt. Dann ging es weiter zu einer kleinen Wasserstelle an einem Tempel und weiter zu einem Kanalarm mit wenig Wasser. Auch hier waren einige neue Vogelarten zu sehen. Ein Säbelschnäbler war die große Entdeckung des Tages. Nach drei Stunden erreichten wir wieder die Unterkunft. Nachmittags betete die Familie am Eingang des Hauses. Auf dem Boden hatten sie eine Figur aus Ton geformt. Ein Stab wurde in den Bauch der Figur gesteckt. Darauf befand sich eine Öllampe. Vorher hatten sie Milch auf den Bauch gegossen und die Flüssigkeit floss zwischen den Füssen runter. Eine erotische Zeremonie. Anschließend wurde gebetet. Am Abend erschallten überall wieder die Raketen.

 

11. November 2007

 

Keoladeo Ghana National Park in Bharatpur - Diwali - Tag 3
Frühstück auf dem Rasen mit Tee und Pancake mit Bananen. Nach dem Frühstück gingen wir zur Straße. Die Hausherrin zerstörte mit ihren Händen das Kunstwerk vom Vortrag. Ich dachte es wäre aus Erde oder Ton, aber allmählich kam mir ein unangenehmer Duft an die Nase. Das Baumaterial bestand aus Kuhdung. Schnell verliesen wir die Stelle und gingen in Richtung Park. Unterwegs trafen wir unseren Guide vom Vortag. Nach einiger Überlegung stiegen wir in seine Rikscha und machten eine Rundfahrt durch den Park. Er konnte nicht lesen und schreiben und das Englische hatte er von den Besuchern in den letzten Jahren gelernt. Er zeigte uns auch einen Leguan, der aus einem Astloch hinausschaute. Mittagspause mit einer Cola am Tempel. Nach vier Stunden brachte er uns wieder zurück. Wir mieteten uns ein Fahrrad und fuhren in den Park auf einsamen Wegen. Kein Mensch weit und breit und eine interessante öde Landschaft. Wir standen plötzlich ganz nahe an einem Rudel Goldschakale, die mit lautem Rufen ihr Revier markierten. Es war schon ein beeindruckendes Erlebnis. Beim Abendessen hörten wir laute Musik und diese gingen wir auf dem Grund. Volker trat sofort in ein privates Haus ein, woraus die Musik ertönte. Auch ich wurde hereingebeten, aber ich traute mich nicht. Es war wieder eine Puja. Mir war die Musik zu laut. Volker blieb noch bis spät in die Nacht hinein. Nachts begleitete mich die Musik immer noch und ich schlief nicht so schnell ein.

 

12. November 2007

Keoladeo Ghana National Park in Bharatpur
Was für eine Nacht. Gerädert bin ich aufgewacht. Nach dem Frühstück fuhren wir wieder mit dem Fahrrad durch den Park. Mittagsschlaf am Tempel, sonst nichts besonderes. Nach dem Abendessen ging ich früh ins Bett.

 

 

13. November 2007

 

Keoladeo Ghana National Park in Bharatpur und Fahrt zu einem Stausee
Frühstück im Garten. Kurz nach 8 Uhr stand unser Taxi (1.000 Rp. für den Tag) bereit und wir fuhren durch die Landschaft über eine Stunde zum Staudamm Bunt Baretha. Hier hatte man uns viele Vögel versprochen. Auch hier eine Enttäuschung. Viele Wasserhühnchen schwammen in der Nähe des Ufers und schon bald flog alles davon. Dann fuhren wir weiter um den See und über einen Holperweg ging es Richtung See. Hier wanderten wir entlang des Sees. Es war heiß. Wir gingen bald zurück, da wir hier auch wenige Vögel sahen. Am frühen Nachmittag fuhren wir zurück und unterwegs machte ich von den blauen Häusern eines kleinen Dorfes noch Fotos. Abendessen im Falcon Guest House.

14. November 2007

Keoladeo Ghana National Park in Bharatpur und Fahrt mit dem Zug nach Sawai Madhopur
Nach dem Frühstück im Garten machten wir eine kleine Wanderung zum "dreckigen" Teich. Kaum Vögel zu sehen. Volker ging danach als erster zum Frisör, anschliessend ging ich. Für 50 Rp. hat er mir den Bart abrasiert und dann gab es noch eine Kopfmassage. Sie war im Preis inbegriffen. Danach fuhren wir zum Bahnhof und kauften drei Fahrtkarten. Mittagessen in der Unterkunft. Der Hausherr musste heute kochen und es schmeckte. Abrechnung für sechs Übernachtungen und Essen 7.400 Rp. Nach der Verabschiedung ging es mit einem Tuk-Tuk zum Bahnhof. Wir standen erst auf der Warteliste auf Platz über 30. Kurz vor der Abfahrt noch auf Platz 5 und 6. Wir bekamen keinen Platz mehr und standen daher im Gang des Zuges. Nach drei Stunden erreichten wir Sawai Madhopur. Mit dem Tuk-Tuk ging es zum gebuchten Hotel. Hier verlangten sie plötzlich 2.500 Rp. Volker hatte per Telefon einen Preis von 1.000 Rp ausgemacht. Er wurde schon etwas böse und nach langem hin und her haben wir den Preis von 1.000 Rp. auch bekommen. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende.

15. November 2007

Sawai Madhopur - Ranthambhore National Park
Frühstück im Anhur Resort. Danach kaufte Volker noch Tabletten gegen den Husten. Für ein Euro und es war ein deutsches Produkt. Auch das Mittagessen nahmen wir im Hotel Anhur ein. Kurz nach 14 Uhr wurden wir abgeholt und fuhren zum Nationalpark. Sofort im Anfang der Tour begegneten wir einen Tiger. Viele Autos hatten sich zu diesem Schauspiel eingefunden. Weiter ging die Fahrt durch die herrliche Landschaft. Höhepunkt des Tages war eine Fischeule, die uns mit ihren großen Augen anschaute. Zum Schluß ging es noch einmal zur Tigerin, die sich immer noch an ihrem Schlaplatz aufhielt. Abendessen im Hotel.

16. November 2007

Sawai Madhopur - Ranthambhore National Park
Schlecht geschlafen. Nachts plagten mich Magenschmerzen. Kurz nach 5 Uhr wuden wir geweckt. Die Tigertour fällt heute morgen aus, sagten sie uns. Also wieder ins Bett. Nach einer halben Stunde klopfte es an der Tür. In 10 Minuten sollte eine dochnoch Tour los gehen. Es war auf dem LKW am frühen Morgen doch sehr kalt. Wir fuhren eine Route, die ich noch nicht kannte. Auf der Fahrt haben wir einen Lippenbär gesehen. Nach der Rückkehr frühstückten wir im Hotel Anhur. Um 14.15 Uhr ging die nächste Tour los. Eine Amerikanerin zog die Route 1, die wir morgens schon einmal gemacht hatten. Da die Touren am Eingang des Parkes immer ausgelost werden, ist es immer eine Glücksache wo es hingeht. Höhepunkt dieser Tour waren zwei Mungos. Kurz nach 18 Uhr waren wir wieder im Hotel.

17. November 2007

Sawai Madhopur - Ranthambhore National Park
Um kurz nach 5 Uhr wurden wir geweckt. Wir standen auf und machten uns fertig. 1/4 Stunde später klopfte es wieder an der Tür. Die Tour wurde abgesagt. Es werden heute nur Inder in den Park gelassen. Wir legten uns wieder hin und schliefen noch etwas. Nach dem Frühstück wandert wir in Richtung Stadt und trafen unterwegs ein Guide. Volker erzählte die morgendliche Storry. Lügen über Lügen, sagte er uns. Soetwas gibt es nicht. Traue keinem Inder. Unglaublich, was sich hier jeden Tag abspielt. Besuch eines Marktes in Sawai Madhopur. Wir wollten dann auch etwas essen. Wir besuchten das Pink-Hotel, aber alles war hier sehr pinkig und dreckig. Nein, ab wieder zu unserem Hotel. Kurz nach 14 Uhr wurden wir wieder abgeholt zu einer neuen Safari. Nicht noch einmal die Tour 1. Volker war diesmal der Glücksbote und er zog die Nummer 3. Es war meine Lieblingstour entlang der Seen. Höhepunkt war wieder die Fischeule und noch einmal ein Tiger. Alle waren begeistert.

18. November 2007

Sawai Madhopur - Ranthambhore National Park und Fahrt nach Jaipur
Frühstück im Hotel. Wir bezahlten die Rechnung - 7.048 Rp. für sechs Nächte und einschliesslich Essen. Mit einem Tuk-Tuk erreichten wir gegen 10 Uhr den Bahnhof. Nach einer langen Suche auf einer Liste hatten wir unseren Waggon gefunden. Kurz nach 11 Uhr hatten wir unseren Platz erreicht. Während der Fahrt war wieder einiges los: Bettler, Teeverkäufer, Nußverkäufer, alte Frauen boten Spielzeug an, Krüppel putzen den Boden, ein Trommler sang zum Spiel der Trommel und auch ein Transvestit klatsche in die Hände und verlangte Almosen. Nach knapp drei Stunden erreichten wir Jaipur. Ein Schauspiel nach dem Aussteigen. Im Nachbarwaggon ein Menschenauflauf. Vor dem Zug stand eine Traube von Menschen, die in den Zug wollten und aus dem Zug wollten natürlich auch viele Menschen aussteigen. Ein drunter und drüber. Ein Geschiebe hin und her. In der Mitte der Waggontür begegneten sich alle. Die Hotelsuche war etwas schwierig, da mein ausgesuchtes Hotel ausgebucht war. Im Arya Niwas Hotel fanden wir dann ein Zimmer für 1.000 Rp. Wanderung durch den Basar von Jaipur. Fototermin auch vor dem Palast der Winde. Mittagessen im LMB, wo man etwas Ruhe hatte. Abendessen in unserem Hotel, aber leider ohne ein Bier.

19. November 2007

Jaipur und Fort Amber
Frühstück vor unserem Zimmer. Danach mit einem Tuk-Tuk zum Palast der Winde. Hier nahmen wir einen Bus (6 Rp) in Richtung Fort Amber. Hier stiegen bereits viele Elefanten mit gehfaulen Touristen den Berg zum Fort Amber empor. Eintritt 100 Rp pro Person, einschl. Kamera und Video. Es ist schon ein beeindruckendes Fort und es wurde doch schon mehr an die Restaurierung gemacht. Fast zwei Stunden dauerte unsere Besichtigung. Unten am verdreckten See machte ich noch ein Foto. Überall standen Figuren von Göttern am dreckigen Ufer. Schweine sullten sich im Wasser und arme Kinder liefen am Ufer entlang. Eine wunderschöne Szene am See. Ein dreckiges Straßenkind drückte mit sehr Gefühl eines der Puppengötter am Ufer. Mit dem normalen Bus (diesmal 7 Rp.) fuhren wir wieder nach Jaipur zurück. Geldtausch mit Hindernissen. Essen im LMB. Teepause im Hotel "Sweet Dream" und Abendessen in einem kleinen Restaurant in der Nähe unseres Hotels.

20. November 2007

Jaipur und Fahrt nach Pushkar
Was für eine Nacht. Habe kaum geschlafen, denn von irgendwo erschallte laute Musik. Nach dem Frühstück auf der Terrasse bezahlten wir 2.400 Rp. für zwei Nächte. Der Hotelbesitzer brachte uns dann noch mit seinem Auto zum Bahnhof. Nach 2 1/2 Stunden erreichten wir Ajmer. Nach langer Verhandlung nahmen wir ein Taxi mit 5 Personen für 400 Rp. Kurz vor Pushkar hielt uns ein Kontrollposten an und wir sollten eine Eintrittsgebühr für Pushkar von 50 Rp. bezahlen. Wegezoll wie im Mittelalter. Volker diskutierte hartnäckig und schon bald fuhren wir ohne zu bezahlen weiter bis zum Hotel Peacock. Hier mussten wir sofort die zwei restlichen Tage einschl. Frühstück (4.400 Rp.) bezahlen. Mittagsessen im Garten neben dem Pool. Danach ging es zum Kamelmarkt. Es war schon beeindruckend der Anblick von angeblichen 50.000 Kamelen. Zurück zum Sonnenuntergang zum Sunset-Cafe. Langsam ging die Sonne unter und viele Touristen trafen sich hier. Lange saßen wir noch auf den Stufen und genossen die Abendstille.

Tipp Kamel- und Viehmarkt in Pushkar: Jedes Jahr verwandelt sich Pushkar für sieben Tage in einen lärmenden Rummelmarkt. Tausende von Männern reisen zur Mela, dem Viehmarkt, mit ihren Kamelen und Rindern, um zu handeln, sich zu amüsieren, aber auch um zu beten und im heiligen See zu baden. Drei Tage vor dem Vollmond (24.11.2007) im Monat Kartik treffen die in prächtigen Gewändern gehüllten Frauen ein. Der Markt war im Jahr 2007 vom 18.-24.11. Will man viele Kamele sehen, so sollte man in den ersten Tagen des Festes kommen. Am 22. und 23.11.2007 waren schon sehr viele Kamele verkauft.

Pushkar

21. November 2007

Pushkar
Mit Ohrenstöpsel habe ich die Nacht gut überstanden. Die Musik aus den umliegenden Tempel hallte die ganze Nacht durch. Kurz nach 7 Uhr stand ich auf. Volker schlief weiter und ich ging Richtung Mela Ground um Fotos zu machen. Was für ein Anblick. Leichter Dunst lag noch über dem Kamelmarkt. Schon beeindruckend die Vielfalt von Kamelen. Kurz nach 8.30 Uhr ging ich in Richtung Hotel. Ein Farbenrausch überall, wo man hinsah. Saris in allen Farben. Nach dem Frühstück ging Volker zum Frisör und ich wanderte über den Spirit Walk. Hinter mir kam ein Festzug. Mitten in der Stadt im Gewühle wurde ich fast beraubt. Hatte es frühzeitig noch gesehen. Mein Rucksack war geöffnet aber nichts entwendet. Nachdem ich Volker unterwegs traf aßen wir im "Little Tibet" einige Momos. Anschließend gingen wir in Richtung "Sunset Cafe" am Ostufer des Sees, wo wir einen Tee und anschließend einen Mangolassi tranken. Dann gingen wir zum Kamelmarkt um den Sonnenuntergang zu geniesen. Abendessen im "Moon Dance", und zwar "Nawrama Korma". Ein Erlebnis auf dem Heimweg. Ein Sadhu liess aus seinen Händen alles fallen und ging auf Volker zu. Leider haben wir den Grund nicht erfahren. Die Eindrücke am heutigen Tag waren schon sehr groß. Viele Bettler und Krüppel begegneten uns. Einige Sadhus standen mit buntbemalten Kühen am Straßenrand. Ich musste erst zweimal hinschauen. Der einen Kuh wuchs ein fünftes Bein hinter dem Kopf heraus. Später entdeckte ich noch eine andere Kuh mit einem fünften und sechsten Bein. Das ist Indien. Pilger berührten diese Kühe und spendeten Geld. Mit einem Bier im Hotel beschlossen wir diesen Abend. Das Bier wurde von irgendwo in Papier eingerollt geholt. In dieser heiligen Stadt darf eigentlich kein Alkohol ausgeschenkt werden.

Tipp "Sunset Cafe: Hier sollte man gegen 17 Uhr sich eintreffen. Das "Sunset Cafe" befindet sich am Ostufer des Sees und man kann sich auf die Stufen setzten und über den See schauen. Wie der Name schon sagt, ein idealer Platz zum Genießen des legendären Sonnernuntergangs über dem See. Viele Touristen und Trommler finden sich hier ein.

22. November 2007

Pushkar
Wieder schlecht geschlafen. Kurz vor 7 Uhr stand ich auf und marschierte Richtung Kamelmarkt um Fotos zu schiessen. Gegen 9 Uhr war ich wieder im Hotel. Danach wanderte ich in Richtung Stadt. Volkere liess sich rasieren und danach suchten wir die Post auf. Mittagessen im "Shira Om" für 60 Rp. gab es ein Büffee. Soviel essen wie man wollte. Im "Sunset-Cafe" tranken wir wieder einen Tee und einen Mangolassi. Wir blieben bis zum Sonnenuntergang. Es waren wieder die üblichen Gauner unterwegs. Ahnungslose Touristen ansprechen, eine Blume in den Händen drücken und zum See gehen. Die Blumen wurden dann in den See geworfen und anschließend dann kam die Antwort: "Rupien". Sie hatten mit dieser Methode wohl jeden Tag Glück. Den Abend beschlossen wir mit einem Dreistundenprogramm Folklore aus Rajathan. Ein tolles Programm. Kurzes Abendessen im "Venus Restaurant".

23. November 2007

Pushkar
Habe endlich mal mit den Ohrenstöpsel gut geschlafen. Ging kurz nach 7 Uhr wieder zum Kamelmarkt. Der Markt hatte sich schon sehr gelichtet. Die meisten Kamele waren wohl schon verkauft. Frühstück im Hotel. Mittagessen im "Ray" mit Blick auf dem See. Wanderung um den See zum "Sunset Cafe", wieder mit Tee und zwei Mangolassis. Zum Sonnenuntergang zum Kamelmarkt. Abendessen in der Nähe vom Jahrmarkt mit viel Lärm. Im Mela Ground erlebten wir wieder fast ein Dreistundenprogramm Folklore aus Rajasthan. Wieder ein tolles Programm.

24. November 2007

Pushkar und Fahrt mit dem Zug nach Delhi - Vollmondtag (purnima)
Die Nacht verlief wieder mit Ohrenstöpsel ganz gut. Nach dem Frühstück gingen wir beide zum Frisör. Rasur und Kopfmassage für 60 Rp. CD-Kauf und Mittagessen im "In Seaven Heavens-Restaurant". Eine tolle Anlage mit einer schönen Dachterrasse, wo wir ein vegetarisches Gratin einnahmen. Ganz lecker und die Sicht über die Dächer von Pushkar war schon beeindruckend. Nachmittags wieder zum "Sunset Cafe" mit zwei Mangolassis. Zurück zum Hotel. Ein Taxi brachte uns für 600 Rp. (Hinfahrt 400 Rp.) durch ein Gewühle von Menschen und Autos nach Ajmer. Der Zug stand schon bereit. 1. Klasse für 1.300 Rp bis Delhi. Im Zug gab es auch etwas zu essen und die Fahrt war ganz angenehm. Nach sieben Stunden erreichten wir Delhi. Mit der Rikscha ging es zum Hotel. Der Fahrer witterte wieder ein Geschäft. Er wollte kurz vor dem Hotel Relax gerade ausfahren und uns ein anderes Hotel vermitteln, um die Provision einzustecken. Nein, wir kannten die Tricks. So brachte er uns, wohl etwas enttäuscht, zu dem Hotel Relax.

25. November 2007

Humayuns Grabmal

Delhi
Frühstück im Metropolis. Fahrt für 50 Rp. in Richtung Zoo. Volker ging in den Zoo und ich besuchte ein altes Fort. Weiter wanderte ich in Richtung Grabmal. Vorher ging es durch einige Gassen durch ein muslemisches Viertel, wo ich in ein eine ganz andere Welt eintauchte. Das Humayun-Mauseleum war schon sehr beeindruckend. Hier genoss ich die Ruhe. Mit einer Ritscha zurück zum Zoo, wo ich Volker wieder traf. Von hier mit einem Tuk-Tuk (100 Rp.) zum Baha'i House of Worship. Architektonisch äußerst spektakulär wirkt dieser in Form einer Lotusblüte erbaute Tempel. Massen an Menschen drängelten sich um einen Blick in den Tempel zu werfen. Sonnenuntergang und kurze Andacht im Haus. Bänke, Boden und Decken waren alles aus Marmor. Mit dem Tuk-Tuk (150 Rp.) zurück zu Hotel. Abendessen im Metropolis. Prawns in Kokosmilch und natürlich mit einem Kingfisher-Bier. Ein schöner Abschlussabend.

26. November 2007

Rückflug nach Frankfurt
Kurz vor 5 Uhr wecken und Frühstück im Hotel. Mit dem Taxi (300 Rp) in Richtung Flugplatz. Hier erlebten wir die erste Überraschung. Der Flug war erst für 13.30 Uhr angesetzt. Als Ersatz bekamen wir ein kleines Essen. Überall lag Dreck in der Flughafenhalle. Neuer Abflugtermin 15.10 Uhr. Nach über 8 Stunden flog die Maschine endlich ab. In Frankfurt erhielten wir unsere Koffer als erster. Im Tempo zum Bahnschalter und wir hatten Glück. In letzter Minute erreichten wir einen Zug in Richtung Münster.
27. November 2007 Gegen 1 Uhr erreichten wir den Bahnhof von Münster. Hier holte uns Biggi ab. Eine lange Reise mit vielen Erlebnissen ging zu Ende.

Fazit der Reise durch Rajasthan (Indien):

Über zwei Stunden Wartezeit am Flugplatz von Delhi auf das Gepäck. Smog in Delhi und Agra. Mit dem Zug von Delhi nach Agra, mit dem Taxi zum Keolado-Natinalpark, Zugfahrt zum Tigernationalpark, Jaipur, Ajmer, Taxifahrt nach Pushkar, Taxifahrt von Pushkar nach Ajmer und Zugfahrt nach Delhi. Über 8 Stunden auf den Rückflug gewartet. Angesichts der bunten Farben ist das Fotografieren im Land geradezu eine Lust.

Empfohlene Literatur:

Rajasthan mit Delhi und Agra - von Thomas Barkemeier aus dem Reise Know-How-Verlag - Preis 19.90 Euro


>Homepage Know-How-Verlag <

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"Die Leidenschaft des Reisens ist das weiseste Laster, welches die Erde kennt."
Bruno H. Bürgel

Delhi, Agra & Jaipur - von Anuradha Chaturvedi, Dharmendar Kanwar & Ranjana Sengupta - Verlag Dorling Kindersley - Preis 20,90 Euro


>Homepage Dorling Kindersley-Verlag <

Unser Reisebegleiter!

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"Es geht nicht um Schönheit. Es geht um Wahrheit, Und wenn man einen Menschen vor sich hat, ganz gleich, wie sehr er sich von einem selbst unterscheidet, dann ist man letzten Endes mit seinem Menschsein konfrontiert, und das kann man nur auf eine einzige Weise zum Ausdruck bringen: indem man ihn so fotografiert, dass man seine Würde zeigt."
Olivier Föllmi

"Durch eine kleine indische Gasse zu wandern, weit weg vom rastlosen Treiben großer städtischer Lebensadern und indem man einfach nur vor sich blickt, bedeutet, am Wesentlichen vorbeizukommen: Wenn man so will, an dem, was auf der Seite passiert, wo nichts passiert."
Sylvain Lagarde - Fotograf

Das Gleichgewicht der Welt. Von Rohinton Mistry

9,95 Euro -
Im guten Erzählstil erfährt man nebenbei eine Menge über die indischen Lebensumstände in den Dörfern und in der Stadt. Habe diese 850 Seiten in meinem Urlaub verschlungen.

Tipp: unbedingt lesen!

"Es sei alles Teil des Lebens, dass das Geheimnis des Überlebens darin bestehe, ein Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Verzweiflung zu finden, sich auf Veränderungen einzulassen"

Rohinton Mistry

Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien - von Andreas Altmann - 7,95 Euro -

Wunderbare Lektüre für die Reise.

"Wenn du ein Gesicht mit Lachen füllst, ist kein Platz mehr für Weinen"

indisches Sprichwort

Indien - Fest der Farben - von Boris Potschka (Fotograf) und Peter Pannke (Auto) - 19,90 Euro -

Ein herrliches Buch, so wie Indien ist in all seiner Farbenpracht.

"Der Puls des von reichen Texturen und vibrierenden Farben erfüllten indischen Lebens tanzt zum Rhythmus einer Trommel, die eine andere Dynamik hat"

Allgemeine Links zu Indien:

  • Reiseberichte Indien vom Internet Reiseveranstalter: Beim Spezialist für individuelle Baustein Reisen und vorgeplante Rundreisen können Sie Ihre Reise selber zusammenstellen. Dazu finden Sie hier auch nützliche Reiseberichte.
  • Reisebericht Indien. Auf dieser Homepage (ich liebe mein Indien) von Kieran & Ananya Hlbert kann man vieles über Indien erfahren -
    ---> Homepage
  • Reisen in Rajasthan - Eine Internetseite mit vielen Informationen
    ---> Homepage
  • Indien aktuell mit vielen Informationen über das Land.
    ---> Homepage
  • "In Seaven Heavens-Restaurant" in Pushkar. >Homepage <
  • Kamel- und Viehmarkt in Pushkar. >Homepage <

 

"Wer einmal nicht nur mit den Augen, sondern mit der Seele in Indien gewesen ist, dem bleibt es ein Heimwehland." Hermann Hesse

"Man reist nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen"
Johann Wolfgang von Goethe
Über Indien werde ich noch ein Fotobuch erstellt.
>Homepage von Fotobuch <
"Wer an einen Ort gehören will, der muss ihn mit den Füßen kennen."
Indisches Sprichwort
Bilder auch auf der Fotogalerie von: und und
und und hier können Sie auch weitere Reisebericht über meine Reise lesen:

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28.09.2010