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"Die Größe eines Gartens hat im Grunde nichts mit seiner Schönheit zu tun. Es hängt vielmehr vom Herzen, vom Verstand und von dem ernsthaften Bemühen des Besitzers ab, ob sein Garten reizvoll oder langweilig ist" Gertrud Jekyll Beschreibung des Gartens: Von der Natur inspirierte Gärten werden von dem Gedanken getragen, bedrohten heimischen Pflanzen und Tieren ein Refugium zu bieten. Ich liebe es, Tiere in ihrem grünen Idyll zu beherbergen und zu beobachten und im Bild festzuhalten. Mein Garten schafft ein ungestörtes Refugium für Schmetterlinge, Vögel, Frösche und Lurche. Der ca. 500 große naturnahe Garten wurde um 1980 angelegt und ab 1988 neu umgestaltet. Auch die Pflege wird von mir selber durchgeführt. Bereits beim Betreten der Gartenanlage erhält der Besucher einen Eindruck von einem mit Liebe angelegten verwunschenen Garten, wo man im Monat Juni vom Duft der Rose "Zigeunerknabe" empfangen wird.o Schwerpunkte des selbst entworfenen und angelegten Gartens sind sonnenhungrige Stauden in Verbindung mit Rosen. Viele Englische Rosensorten in Gemeinschaft mit Stauden und Clematis können hier besichtigt werden. Höhepunkt der Rosenblüte ist der Monat Juni, wenn im hinteren "Gartenzimmer" die Blüten der Kletterrose "Constance Spry" ihren Myrrheduft versprühen. Einige Zeit später erblüht die Kletterrose "Heidekönigin" an einer Pergola in der Nähe des mit Kletterpflanzen bewachsenen Hauses. Was gibt es Schöneres, als in einer verträumten Rosenlaube im Sommer zu sitzen und den Lohn der Gartenarbeit zu genießen? Dieses geniesse ich besonders bei einem Gläschen Rotwein. Der Blick schweift dann über eine üppige Blütenfülle aus Stauden und Rosen. Die zarten Pasteltöne in rot bis rosa verleihen dem Garten eine ausgewogene Harmonie. |
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Blick vom hintern Garten in Richtung Wohnhaus.Im Vordergrund Rose "Flammentanz". Der Züchter W. Kordes' Söhne züchtete diese Rose im Jahr 1955. Blüte: leuchtendes, feuriges Blutrot; mittelgroß und gut gefüllt. Leider nur einmalblühend dafür aber robust und sehr frosthart. |
Wesentliche Gestaltungselemente sind zwei Teiche mit einer Brücke, die die grüne Oase prägen. Raumwirkung wird durch geschwungene Wege und erhöhte Beete erzielt. Auch "Unkräuter" dürfen in diesem naturnahen Garten wachsen. Vorrangiges Ziel des Gartens: Farben- und Pflanzenvielfalt in einem naturnah angelegten Garten. Ich kremple häufig etwas um, ein Garten ist nichts Fertiges, sondern ein Vorgang. Aufgeteilt ist der Garten in verschiedene Gartenräumen mit lauschigen Ruheplätzen. Hierbei erhält der Besucher unterschiedliche Blickpunkte und Eindrücke. Die Ruheplätze laden zum Verweilen, Plaudern und Träumen ein. Dieser Garten kommt ganz ohne eine Rasenfläche aus. |
Rosenbogen mit der |
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Die Höhenunterschiede ermöglichen Durchblicke und Perspektiven, die ein gleichmäßig flaches Grundstück nicht bieten kann. Der Garten ist nie ganz überschaubar, dadurch bleibt die Spannung erhalten. Der Garten ist jedoch nicht nur ein Ort des Rückzugs. Für mich ist der Garten der Ort, wo ich Probleme verarbeite und auch bewältige - eben mein Paradies.
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Meine Lieblingsecke im Garten. Im Monat Juni blüht hier die Rose "Constance Spry. Erst ein Sitzplatz als Ruheinsel macht den Garten zur bewohnbaren Oase. |
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Einer von zwei Teichen belebt meinen naturnahen Garten |
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| Seit dem Jahr 1999 führe ich in Verbindung mit dem Naturschutzbund Coesfeld die Aktion "Offene Gärten" mit großem Erfolg durch, denn der Blick über den Zaun in andere Gärten setzt manchmal ungeahnte Kreativitäten frei. Im Jahr 2003 hatten wir in über 20 Gärten über 2.000 Besucher. Meinen Garten besuchten im Jahr 2003 über 700 Gartenliebhaber. Ab dem Jahr 2005 organisiere ich die Aktion "Gärten im Münsterland öffnen ihre Pforten - 2005" privat. Ab dem Jahr 2006 heißt die Aktion "Gärten in Westfalen öffnen ihre Pforten". Über 60 Gartenbesitzer aus ganz Westfalen beteiligten sich im Jahr 2008 an dieser Aktion. Im Jahr 2009 waren es bereits 77 Gartenbesitzer und in diesem Jahr konnte ich über 300 Gartenliebhaber empfangen. | |||
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Wasser wirkt auf Menschen beruhigend und belebend zugleich. In Form eines Quellbereichs oder eines Bachlaufs bietet das Element Wasser viele Möglichkeiten des Naturerlebens - es hat daher nicht umsonst einen festen Platz im Naturgarten. |
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Am 17.10.2007 wurde ein Bachlauf in meinem Garten angelegt.
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Ein Pinselkäfer auf einer Rose in meinen Garten 2009
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